Schwerpunkte

Meine Schwerpunkte

Psychosomatische Medizin & Psychotherapie

Schwerpunkt der Psychosomatischen Medizin ist die Wechselwirkung zwischen dem Körper und der Psyche.

Die Psychosomatische Medizin steht damit im Gegensatz zu der auch heute in der Medizin noch häufig anzutreffenden Trennung von Körper und Seele, vielmehr wird der Mensch in seiner Ganzheit betrachtet.

Unter der psychosomatischen Medizin bzw. unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungsfaktoren hervorgerufen werden. Ziel ist es, die Funktion des Symptoms zu verstehen und die Ursache dafür zu finden. Häufig handelt es sich dabei um unbewusste Konflikte.

Studien zu Folge leiden etwa ein Viertel aller Patienten in Hausarztpraxen unter psychosomatischen Beschwerden: trotz eingehender Untersuchungen werden keine auffälligen Organbefunde gefunden.

Zu den psychosomatischen Erkrankungen gehören:

  • Angststörungn
  • Depressionen
  • anhaltende Schmerzstörungen
  • Anpassungs- und posttraumatische Belastungsstörungen
  • Somatisierungsstörungen (d.h. Funktionsstörungen von Organen, für die trotz eingehender medizinischer Untersuchungen keine Ursache gefunden werden konnte: z. B. Reizmagen, Reizdarm, Herzrasen, Atemnot, Schwindel, etc.).

Mind-Body-Medizin

Die Selbstheilungskräfte des Menschen aktivieren.

Bei der Mind-Body-Medizin handelt es sich um ein modernen Therapieansatz, dessen Ziel es ist, die Selbstheilungskräfte des Menschen zu aktivieren, damit er mit den Anforderungen des Alltages angemessen umgehen kann.

Immer mehr Menschen leiden unter Erkrankungen, welche auf dauerhaften Stress zurückzuführen sind. Studien zu Folge sind etwa die Hälfte aller Hausarztbesuche in Zusammenhang mit Stress zu sehen. Während akuter Stress leistungssteigernd ist, kann chronischer Stress negative Auswirkungen auf den Körper und die Psyche haben. Ursachen sind erhöhte Stresshormonspiegel, Störungen des vegetativen Nervensystems und ein ungesunder Lebensstil.

Schwerpunkt der Mind-Body-Medizin ist die Vermittlung eines gesunden Lebensstils bestehend aus Bewegung, Achtsamkeits- und Atemübungen, Entspannungsverfahren, Ernährung sowie
naturheilkundlichen Selbsthilfestrategien.

Zu den in Zusammenhang mit Stress stehenden Erkrankungen zählen:

  • Burn-out
  • koronarer Herzerkrankung
  • Bluthochdruck
  • Übergewicht
  • Diabetes mellitus Typ 2
  • Fettstoffwechselstörungen

Maly-Meditationstherapie®

Zwischenmenschliche Beziehung stärken – Selbstheilungskräfte aktivieren.

Bei der Maly-Meditationstherapie® handelt es sich um ein komplementärmedizinisches Therapieverfahren, welches eine sinnvolle Ergänzung bei der Behandlung schwerwiegender Erkrankungen (wie z.B. Krebserkrankungen) darstellt.

Das Besondere der Maly-Meditation ist, dass es sich um eine Partner-Meditation handelt, welche die zwischenmenschliche Beziehung stärkt und so die Selbstheilungskräfte aktiviert. Durch die Anleitung werden Patienten und ihre Angehörigen befähigt, sich selbst zu helfen. Die Selbstwirksamkeit wird gestärkt und sowohl die Patienten als auch die Angehörigen lernen, dass sie den Heilungsprozess selber aktiv unterstützen können. Nach einer Einführung kann die Maly-Meditation schnell selbständig durchführt werden. Sie ist im Grunde frei von unerwünschten Nebenwirkungen und stellt eine äußerst sinnvolle Ergänzung zur schulmedizinischen Behandlung dar.

Herzratenvariabilitätsmessung

Die Variabilität der Herzfrequenz als Zeichen von Gesundheit

Mit der Herzratenvariabilitätsmessung lässt sich die Funktion des vegetativen Nervensystems beurteilen. Dieses besteht aus dem Sympathikus (Anspannungsnerv) und dem Parasympathikus Entspannungsnerv). Um die Anforderungen des Alltags gut bewältigen zu können brauchen wir eine ausgewogene Aktivierung von Sympathikus und Parasympathikus.

Während die Herzfrequenzvariabilität unter Alltagsbedingungen ein chaotisches Muster aufzeigt, so wird dieses durch Atem- und Achtsamkeitsübungen gleichmäßiger („kohärent“) mit entsprechend positiven Auswirkungen auf Körper und Psyche.

Die Messung der Herzfrequenzvariabilität ermöglicht Aussagen darüber, ob

  • psychischer oder physischer Stress negative Auswirkungen auf das vegetative Nervensystem hat,
  • das Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen erhöht ist,
  • die eingeleiteten Maßnahmen Wirkung zeigen (Therapie-Kontrolle).

Kosten

Die Kosten für die Herzratenvariabilitätsmessung werden von den privaten Krankenversicherungen übernommen, von den gesetzlichen Krankenkassen nicht, so dass es sich in diesem Fall um eine Selbstzahlerleistung (individuelle Gesundheitsleistung) handelt. In diesem Fall betragen die Kosten je nach Aufwand ca. 30-60 Euro pro Messung.

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