Psychosomatik

Psychosomatik

Wechselwirkung zwischen Körper und Psyche

Als Psychosomatik bezeichnet man die Wechselwirkung zwischen dem Körper und der Psyche.

Die Psychosomatik steht damit im Gegensatz zu der auch heute in der Medizin noch häufig anzutreffenden Trennung von Körper und Seele, vielmehr wird der Mensch in seiner Ganzheit betrachtet.

Unter der psychosomatischen Medizin bzw. unter psychosomatischen Erkrankungen versteht man körperliche Erkrankungen und Beschwerden, die durch psychische Belastungsfaktoren hervorgerufen werden. Ziel ist es, die Funktion des Symptoms zu verstehen und die Ursache dafür zu finden. Häufig handelt es sich dabei um unbewusste Konflikte.

Studien zu Folge leiden etwa ein Viertel aller Patienten in Hausarztpraxen unter psychosomatischen Beschwerden. Oft werden trotz eingehender Untersuchungen keine auffälligen Organbefunde gefunden.

Zu den psychosomatischen Erkrankungen gehören neben Angststörungen und Depressionen insbesondere anhaltende Schmerzstörungen, Anpassungs- und posttraumatische Belastungsstörungen sowie Somatisierungsstörungen, d.h. Funktionsstörungen von Organen, für die trotz eingehender medizinischer Untersuchungen keine Ursache gefunden werden konnte (z. B. Reizmagen, Reizdarm, Herzrasen, Atemnot, Schwindel, etc.).